07. Dezember 2023, 15.00 Uhr, im Alten Rathaus / Historische Bibliothek
Liebe Mitglieder der Goethe-Gesellschaft Rudolstadt,
gern erinnern wir hiermit an unsere Einladung zu unserem "Geselligen Jahresausklang"
am 07. Dezember 2023, 15.00 Uhr, im Alten Rathaus / Historische Bibliothek.
Wir laden zu einer von Mitgliedern gestalteten Kaffee- bzw. Teetafel,
zuvor erfreuen uns Schüler der Musikschule Rudolstadt mit (vor)weihnachtlicher Musik.
Gern dürfen auch Sie anschließend einen kleinen literarischen oder musikalischen Beitrag beisteuern.
Wir freuen uns, Ihnen an diesem Nachmittag unser "Jahresprogramm 2024"
überreichen zu können.
Anschließend kann bis 20 Uhr auf "Schillers Weihnachtsmarkt" gebummelt werden.
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Unsere nächste Veranstaltung ist am 17. Januar 2024, 16.00 Uhr in der Stadtbibliothek:
Bürgermeister Jörg Reichl spricht zu "Kulturvorhaben in und um Rudolstadt"
anschließend Jahresversammlung und Vorstandswahl der Goethe-Gesellschaft e.V. (lt. Statut)
Goethe-Gesellschaft Rudolstadt
Jahresarchiv 2024
9 belegte Einträge
| Datum / Zeitraum | Rubrik | Veranstaltung |
|---|---|---|
| 17. Januar 2024 | Vereinsleben | Bürgermeister Jörg Reichl in der Stadtbibliothek – Vortrag zu "Kulturvorhaben in und um Rudolstadt" anschließend Jahresversammlung und Vorstandswahl der Goethe-Gesellschaft e.V. (lt. Statut) Quelle: Originales Jahresprogramm |
| 21. Februar 2024 | Vorträge | Heidemarie Förster-Stahl, Großkochberg – „Das Glück sucht dich und gibt dir, was meine Eltern erfreuet...“ Goethe-Liebling Fritz von Stein Gottlob Friedrich (Fritz) Konstantin Freiherr von Stein, geboren 1772 in Weimar, gestorben 1844 in Breslau, war Sohn des Sachsen-Weimarischen Oberstallmeisters Friedrich von Stein und Charlotte von Stein. Gern wird Goethe als Erzieher von Fritz bezeichnet. Davon gibt es Schattenrisse und auch Zeichnungen, selbst von … Quelle: Originales Jahresprogramm |
| 20. März 2024 | Vorträge | Prof. Dr —. Jutta Linder, Messina "Noch nie bin ich so unentschieden gewesen." Zeichnung Goethes Zu Goethes Reise nach Sizilien Bis nur wenige Tage vor seiner Einschiffung nach Palermo am 29. März 1787 ist Goethe im Zweifel darüber gewesen, ob er überhaupt nach Sizilien fahren sollte. Wie sich diese Zweifel dann auf die Reise selbst ausgewirkt haben mag, bzw. unter welchen Prämissen sie angetreten wurde, das zu erhellen, hat sich der … Quelle: Originales Jahresprogramm |
| 17. April 2024 | Vorträge | Dr. Barbara Heuchel — und Edith Baars, Goethe-Gesellschaft Sondershausen Die unbekannten Verwandten Goethes Genealogische Forschungen zur Familie Göthe in Nordthüringen " Dr. Barbara Heuchel, Vorsitzende der Goethe-Gesellschaft Sondershausen (im Foto links), und Edith Baars (im Foto rechts) haben 2022 genealogische Forschungen zur Familie Göthe in Nordthüringen unter dem Thema "Die unbekannten Verwandten. Was Kirchenbücher verraten" vorgelegt: In … Quelle: Originales Jahresprogramm |
| 15. Mai 2024 | Vorträge | Dr. Helmut Hühn, Leiter von Schillers Gartenhaus Jena – "Denn er war unser!" – Goethes "Epilog zu Schillers Glocke" "Der Vortrag von Helmut Hühn untersucht die poetische Trauerarbeit, die Johann Wolfgang von Goethe nach Friedrich Schillers Tod im Mai 1805 unternimmt: Während zunächst die Versuche scheitern, Schillers „Demetrius" zu vollenden oder ein Oratorium mit dem Titel „Schillers Todtenfeyer" zu verfertigen, setzt Goethe dem Freund mit … Quelle: Originales Jahresprogramm |
| 19. Juni 2024 | Vorträge | Dr. Heike Spies, Goethe-Museum Düsseldorf – „Dämmrung senkte sich hernieder" – Goethes späte Mondgedichte Nach der Sonne ist der Mond das zweithellste Objekt am irdischen Firmament und der erdnächste Himmelskörper. Seine immense Leuchtkraft entsteht durch Reflexion des Sonnenlichts. Der nächtliche Begleiter, dessen Lauf von Mondphasen bestimmt wird, hat Goethe als Dichter und Naturwissenschaftler während seines ganzen Lebens inspiriert. Der … Quelle: Originales Jahresprogramm |
| 18. September 2024 | Lesungen | Professor Helmut Schmiedt, Köln – Werther trifft Winnetou – Über Goethe und Karl May Buchvorstellung und Lesung Das im Juli 2024 im Karl-May-Verlag erschienene gleichnamige Buch geht dem merkwürdigen Verhältnis zwischen zwei Schriftstellern nach, die nur auf den ersten Blick unvergleichbar erscheinen, doch es gibt mehrere gute Gründe, vergleichende Blicke auf die Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) und Karl May (1842–1912) zu werfen: 1. … Quelle: Originales Jahresprogramm |
| 23. Oktober 2024 | Lesungen | Dr. Thomas Frantzke, Leipzig – „Dieser Goethe ist ein gemeiner Kerl“ – Das Urteil seiner Zeitgenossen Buchvorstellung und Lesung Goethe hat zeit seines Lebens polarisiert. Seine Werke werden entweder enthusiastisch begrüßt oder radikal abgelehnt. Als Mensch wird er geliebt oder gehasst. In der Öffentlichkeit sind seine Zeitgenossen zurückhaltend, doch in Briefen und Tagebüchern spiegelt sich ihr ungeschminktes Urteil wider. Dr. Thomas Frantzke … Quelle: Originales Jahresprogramm |
| 20. November 2024 | Vorträge | Dr. Lutz Unbehaun, Rudolstadt – Die Gruft der Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt Nach der denkmalpflegerischen Sanierung der Gruft in der St. Andreas Kirche in Rudolstadt lädt die Goethe-Gesellschaft Rudolstadt zu einem Vortrag über die Geschichte und Bedeutung dieser ältesten sakralen Architektur der Stadt ein. Am Ort der heutigen Gruft befand sich wohl die dem hl. Andreas geweihte Kapelle, die seit dem hohen Mittelalter das kirchliche Zentrum … Quelle: Originales Jahresprogramm |
Ausführliche Rückblicke 2024
21. Februar 2024, 16.00 Uhr, Stadtbibliothek
Heidemarie Förster-Stahl, Großkochberg
„Das Glück sucht dich und gibt dir, was meine Eltern erfreuet...“
Goethe-Liebling Fritz von Stein
Gottlob Friedrich (Fritz) Konstantin Freiherr von Stein, geboren 1772 in Weimar, gestorben 1844 in Breslau, war Sohn des Sachsen-Weimarischen Oberstallmeisters Friedrich von Stein und Charlotte von Stein. Gern wird Goethe als Erzieher von Fritz bezeichnet. Davon gibt es Schattenrisse und auch Zeichnungen, selbst von Goethe, denn seit Mai 1783 wohnte Fritz von Stein vorübergehend bei Goethes, auch begleitete er ihn auf mehreren Reisen.
Heidemarie Förster-Stahl wird den Vortrag ausrichten an dem Unheil, das allzu großes Lob und übertriebene Erwartungen in einem jungen Gemüt anrichten können; Eltern und der ganze Weimarer Hof, voran Goethe, weckten bei dem jungen Fritz eine hohe Meinung über die eigene Person. Das führte ihn schließlich nach Fehlentscheidungen auf einen problematischen Lebensweg.
20. März 2024, 16.00 Uhr, Stadtbibliothek
Prof. Dr. Jutta Linder, Messina
"Noch nie bin ich so unentschieden gewesen."

Zeichnung Goethes
Zu Goethes Reise nach Sizilien
Bis nur wenige Tage vor seiner Einschiffung nach Palermo am 29. März 1787 ist Goethe im Zweifel darüber gewesen, ob er überhaupt nach Sizilien fahren sollte. Wie sich diese Zweifel dann auf die Reise selbst ausgewirkt haben mag, bzw. unter welchen Prämissen sie angetreten wurde, das zu erhellen, hat sich der Vortrag zur Aufgabe gemacht. Zur Diskussion bringt Professor Linder dabei im Einzelnen auch konsolidierte Auffassungen der einschlägigen Forschung, wie zum Beispiel die weitverbreitete Meinung von einer Ästhetisierung Siziliens in Goethes Darstellung der Italienischen Reise.
Professor Dr. Jutta Linder hat ihre berufliche Laufbahn an der Universität Bonn begonnen und lehrte bis zu ihrer Pensionierung im Oktober 2022 als Ordinaria für Deutsche Literatur an der Universität Messina. Ihre Forschungsinteressen betreffen die Literatur der Goethezeit, der Biedermeierepoche sowie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, speziell dabei Autoren wie Goethe, Schiller, Droste-Hülshoff, Thomas Mann und Kafka. Veröffentlicht hat Jutta Linder – neben Übersetzungen und zahlreichen Aufsätzen – die Monographien: Schillers Dramen. Bauprinzip und Wirkungsstrategie (1989); Goethe und das Weimarer Hoftheater (1990); Der Staatsdiener Goethe und der Dichter (2001).
17. April 2024, 16.00 Uhr, Stadtbibliothek
Dr. Barbara Heuchel und Edith Baars, Goethe-Gesellschaft Sondershausen
Die unbekannten Verwandten Goethes
Genealogische Forschungen zur Familie Göthe in Nordthüringen
"
Dr. Barbara Heuchel, Vorsitzende der Goethe-Gesellschaft Sondershausen (im Foto
links), und Edith Baars (im Foto rechts) haben 2022 genealogische Forschungen zur
Familie Göthe in Nordthüringen unter dem Thema "Die unbekannten Verwandten.
Was Kirchenbücher verraten" vorgelegt:
In ihrer mehrmonatigen Forschungsarbeit haben sie 1600 Personen aufgespürt.
Ausgedruckt auf einer Rolle misst das Forschungsergebnis ca. 8 Meter (siehe Foto).
Ein Großteil der Vorfahren "Göthe" stammt aus dem kleinen Dorf Berka bei
Sondershausen, beginnend beim Urururgroßvater Hans d. J. (geb. 1603 in Berka,
gest. 1686 in Artern).
Die Referentinnen werden in ihrem Vortrag per Ahnen-Rolle und Video-Präsentation
die spannende Forschungsgeschichte und deren Ergebnisse präsentieren.
15. Mai 2024, 19.00 Uhr, Stadtbibliothek
Dr. Helmut Hühn, Leiter von Schillers Gartenhaus Jena
"Denn er war unser!" – Goethes "Epilog zu Schillers Glocke"
"Der Vortrag von Helmut Hühn untersucht die poetische Trauerarbeit, die Johann Wolfgang von Goethe nach Friedrich Schillers Tod im Mai 1805 unternimmt: Während zunächst die Versuche scheitern, Schillers „Demetrius" zu vollenden oder ein Oratorium mit dem Titel „Schillers Todtenfeyer" zu verfertigen, setzt Goethe dem Freund mit seinem „Epilog zu Schillers Glocke" ein poetisches Denkmal. Goethes „Epilog" ist eines der schönsten Stanzengedichte in deutscher Sprache.
Dr. Helmut Hühn studierte in Marburg und Berlin Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte, promovierte 1996 und leitet seit vielen Jahren Schillers Gartenhaus, das Goethe-Laboratorium sowie – gemeinsam mit Prof. Johannes Grave – die Forschungsstelle Europäische Romantik der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
19. Juni 2024, 19.00 Uhr, Stadtbibliothek
Dr. Heike Spies, Goethe-Museum Düsseldorf
„Dämmrung senkte sich hernieder" – Goethes späte Mondgedichte

Nach der Sonne ist der Mond das zweithellste Objekt am irdischen Firmament und der erdnächste Himmelskörper. Seine immense Leuchtkraft entsteht durch Reflexion des Sonnenlichts. Der nächtliche Begleiter, dessen Lauf von Mondphasen bestimmt wird, hat Goethe als Dichter und Naturwissenschaftler während seines ganzen Lebens inspiriert. Der Vortrag widmet sich den späten Mondgedichten Goethes, "Dämmrung senkte sich hernieder" (1827) und "Dem aufgehenden Vollmonde" (Dornburg, 25.8.1828). Angesichts der elementaren Wahrnehmung des Naturphänomens entwickelt Goethe eine durch intensive Beobachtung sensibilisierte Sprache. Der Mond wird zum entfernten Dialogpartner, er ist kosmische Projektionsfläche für Imaginationen oder symbolisches Naturbild.
Die Rezitation der Gedichte ergänzen den Vortrag.
Heike Spies kommt seit vielen Jahren zu Vorträgen nach Rudolstadt. Sie ist promovierte Germanistin und seit 1991 im Goethe-Museums Düsseldorf tätig, seit 1996 stellvertretende Direktorin. Dr. Spies hat seit 1995 zahlreiche Ausstellungen kuratiert und Vorträge auf nationalen und internationalen Podien zu Goethe in seiner Zeit gehalten.
Die Goethe-Gesellschaft Rudolstadt e.V. lädt herzlich ein. Eintritt für Nichtmitglieder 5 €.
Anlagen: Jahresprogramm 2024 der Goethe-Gesellschaft Rudolstadt e.V.
Goethe: An den Mond
Quelle Mondbild: AI
18. September 2024, 19.00 Uhr, Stadtbibliothek
Professor Helmut Schmiedt, Köln
Werther trifft Winnetou – Über Goethe und Karl May
Buchvorstellung und Lesung
Das im Juli 2024 im Karl-May-Verlag erschienene gleichnamige Buch geht dem merkwürdigen Verhältnis zwischen zwei Schriftstellern nach, die nur auf den ersten Blick unvergleichbar erscheinen, doch es gibt mehrere gute Gründe, vergleichende Blicke auf die Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) und Karl May (1842–1912) zu werfen:
1. Auf die Qualität ihres literarischen Werks: Goethe ist einer der größten deutschen Dichter schlechthin und May reiht sich auf dem speziellen Gebiet des Erzählens ebenfalls in den Kreis der Besten ein.
2. Auf die enorme Breite und Vielfalt ihrer Aktivitäten, nicht nur im literarischen Bereich, sondern auch im Leben: Es tun sich jeweils Welten auf, von denen schwer vorstellbar ist, wie ein Einzelner sie alle hat durchmessen können.
3. Auf den hohen und einzigartige Bekanntheitsgrad ihrer herausragenden Figuren: Winnetou ist neben Faust wohl die berühmteste Figur der deutschen Literatur.
Was bisher fehlte, ist der Versuch, die verschiedenen Mosaiksteine zusammenzusetzen, so dass ein größeres Ganzes entsteht. Hier ist er unternommen worden.
Helmut Schmiedt ist Herausgeber und Autor zahlreicher Veröffentlichungen
zur Rezeption und Aktualität der Werke von Karl May.
Dass der Literaturwissenschaftler seiner „frühen Liebe" Karl May treu geblieben ist, hat sich als ein Glücksfall für die May-Forschung erwiesen. Seit über 20 Jahren erprobt er verschiedene literaturwissenschaftliche Methoden am Werke Mays, um immer bessere Aussagen über den Schriftsteller treffen zu können. So findet der Leser formale Beschreibungen von Mays Erzählkunst, Untersuchungen zur Editions- und Motivgeschichte sowie psychoanalytische Fragestellungen. Der Bogen ist weit gespannt und Schmiedt betritt mit viel Spürsinn auch immer wieder unbegangenes Gelände.“
(Quellen: Karl-May-Verlag)
Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Rudolstadt e.V.
Eintritt für Nichtmitglieder: 5 €
23. Oktober 2024, 16.00 Uhr, Stadtbibliothek
Dr. Thomas Frantzke, Leipzig
„Dieser Goethe ist ein gemeiner Kerl“ – Das Urteil seiner Zeitgenossen
Buchvorstellung und Lesung
Goethe hat zeit seines Lebens polarisiert. Seine Werke werden entweder enthusiastisch begrüßt oder
radikal abgelehnt. Als Mensch wird er geliebt oder gehasst. In der Öffentlichkeit sind seine
Zeitgenossen zurückhaltend, doch in Briefen und Tagebüchern spiegelt sich ihr ungeschminktes
Urteil wider.
Dr. Thomas Frantzke (Leipzig) ist Historiker und Germanist und seit 2004 freiberuflich als
Publizist und Kulturdienstleister tätig. Kontinuierlich arbeitet er mit den Volkshochschulen Leipzig,
Jena und Gera zusammen. Auf Grund seiner in freier Rede gehaltenen, emotionalen Vorträge ist
Thomas Frantzke wiederholt ein gern gehörter Gast der Goethe-Gesellschaft Rudolstadt.
Eintritt für Nichtmitglieder: 5 €
Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Rudolstadt e.V.
20. November 2024, 16.00 Uhr, Stadtbibliothek Rudolstadt
Dr. Lutz Unbehaun, Rudolstadt
Die Gruft der Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt
Nach der denkmalpflegerischen Sanierung der Gruft in der St. Andreas Kirche in Rudolstadt lädt die Goethe-Gesellschaft Rudolstadt zu einem Vortrag über die Geschichte und Bedeutung dieser ältesten sakralen Architektur der Stadt ein.
Am Ort der heutigen Gruft befand sich wohl die dem hl. Andreas geweihte Kapelle, die seit dem hohen Mittelalter das kirchliche Zentrum der Siedlung „Rudolfestat“ bildete.
Ende des 13. Jahrhunderts erfolgte die Gründung der Stadt durch die Orlamünder Grafen und nach 1345 erfolgte der planmäßige Ausbau Rudolstadts durch die Schwarzburger Grafen.
Dies machte eine systematische Erweiterung der Kirche notwendig, so dass der ehemalige Kapellenraum überbaut wurde. Nachdem im Jahre 1571 Graf Albrecht VII. von Schwarzburg Rudolstadt zur Residenz wählte,
ist dieser älteste Bereich der Kirche zur gräflichen Gruft ausgebaut worden. Bis zur Fürstung der schwarzburg-rudolstädtischen Grafen im Jahre 1710 wurden hier alle Mitglieder der gräflichen Familie beigesetzt.
Nunmehr sind die kunsthistorisch wertvollen Särge restauriert und in ihrer ursprünglichen Anordnung aufgestellt worden.
Der langjährige Direktor des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg, Dr. Lutz Unbehaun, ist seit Jahrzehnten ein gern gehörter Referent zu den Veranstaltungen unserer Goethe-Gesellschaft.
Wir laden Sie herzlich ein, aus dem fundierten Wissen des Rudolstädter Kunsthistorikers zur Residenzkultur in Rudolstadt zu schöpfen.